Romanexperiment

Wieder da

Verfasst von azahar am Mai 12, 2008

So, ganz wie versprochen, ist das Romanprojekt diese Woche nun wieder online gegangen. Wie ihr seht, hat sich nicht viel verändert. Das neue Passwort bekommen die Leser, die schon danach gefragt haben, falls ich es schaffe noch heute, wenn nicht, dann morgen, zugeschickt.
Damit ihr auch gleich was zu lesen habt, habe ich Teil Nr. 16 eingestellt.

Ich muss gestehen, mir ist das ganze in letzter Zeit sehr wichtig geworden. Die Idee für einen kompletten Roman ist nun da und eine Rohfassung habe ich schon geschrieben. Mir fehlen nur noch ca. 20 Seiten (obwohl, das weiß man im voraus nie so genau, es könnten auch noch 100 werden ;-) ) und der Schluss steht eigentlich schon fest, nur habe ich die Kurve dorthin noch nicht so recht gekriegt… Aber das sollte das geringste Problem sein, auf irgendeine Weise führen alle Wege nach Rom, bzw. zum RomAnende.

Ich hoffe, ihr nehmt es mir nicht übel, dass ihr das ganze nur häppchenweise zu lesen bekommt, aber sonst wär die Spannung doch schon morgen vorbei! ;-) Gell?! Nur so viel: Das, was bis jetzt hier steht, ist nicht mal die Hälfte dessen, was euch noch erwartet.

Für mich kommt jetzt erst die richtig harte Arbeit. Aus dieser Aneinanderreihung von Szenen muss nun ein gut strukturiertes Buch werden. Eine Geschichte mit kausalen Zusammenhängen die auf einen, auf DEN Höhepunkt zuläuft. Alles was nichts damit zu tun hat, bzw. für die Argumentation überflüssig ist, muss, so leid es mir tut, gestrichen werden. Vor allem in den späteren Kapiteln (die ihr noch nicht gelesen habt *hehehe*), wird da einiges rausfliegen.

Ich werde von nun an also auch immer wieder schreibtechnische Beiträge bringen und vorgenommene Veränderungen (die hoffentlich Verbesserungen sind) einstellen.

Davon braucht ihr euch aber nicht beirren zu lassen. Die Fortsetzung des Romans wird weiterhin durchnummeriert und ist unter der Kategorie „Der Roman“ zu finden.

Anmerkungen, Gedanken, Technisches findet ihr vorerst auch alles weiterhin unter „So nebenbei„. Sobald ich mir ein anderes System überlegt habe, wird dieses selbstverfreilich angekündigt.

Die überarbeiteten, schöneren, polierten, glänzenden Romanteile gibt es dann unter „Roman 2.0″ zu lesen. Ich werde mein bestes tun, das ganze chronologisch zu halten.

So, ich glaube, mehr gibt es im Moment nicht zu sagen.
Über Kritik, Kommentare, Meinungen etc. bin ich wie immer hocherfreut.

Demütigst,
Azahar

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Passwort

Verfasst von azahar am Januar 10, 2008

Eine Freundin sagte letztens zu mir: „Bist du denn wahnsinnig, das alles hier so öffentlich zugänglich ins Internet zu stellen? Da kann dir doch jeder deine Ideen klauen.“

Darüber hatte ich mir eigentlich nie Sorgen gemacht, es war ja nur ein Experiment, ein Versuch. Aber nachdem es jetzt doch so aussieht, als würde das ganze zu einem abgeschlossenen Roman werden, macht mich ihr Entsetzen doch nachdenklich.

Und ich muss zugeben, irgendwo hat sie Recht.

Deshalb wird das ganze nun per Passwort geschützt. D.h. die neuen Teile die ich einstelle. Die alten bleiben frei lesbar. Wenn jemand was klauen wollte, hat er das eh schon getan.

 Das Passwort bekommen die mir bekannten Leser und Azahars Blogroll natürlich ungefragt zugeschickt. Wenn ich jemanden vergessen haben sollte, liegt das nur daran, dass ich nicht im Besitz einer gültigen e-mail Adresse desjenigen bin.

Alle die das Passwort nicht per e-mail bekommen haben, aber weiter mitlesen möchten, neue Leser, oder solche, von denen ich gar nicht wusste, dass sie hier sind, einfach bei mir melden!

azahar_vlc [ät] yahoo [punkt] es

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Ein Roman in einem Jahr

Verfasst von azahar am Januar 10, 2008

Ich muss gestehen, ich bin im Moment gesundheitlich etwas angeschlagen und war vielleicht auch deshalb die letzten Tage nicht wirklich in der Stimmung mich um meinen Blog, bzw. um eure Blogs zu kümmern.

Aber gestern habe ich etwas entdeckt, dass zumindest mir interessant erscheint:

Ein Roman in einem Jahr

In diesem Schreibprojekt des Autorenhaus Verlags  stellt Louise Doughty jede Woche ein Kapitel ihres Buches „Ein Roman in einem Jahr“ vor.

Die Leser können sich aktiv beteiligen, ihre Übungsaufgaben online stellen und sie mit anderen Autoren/Lesern diskutieren.

Azahar musste natürlich auch gleich mitmachen.

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Sein oder gewesen sein, das ist die Frage

Verfasst von azahar am Dezember 29, 2007

Ich bin seit einiger Zeit in einer virtuellen Schreibgruppe, dem Schreibnest, und habe dort vor ein paar Tagen einen Text von mir vorgestellt, danach kam die Diskussion auf, ob ein erzählender Roman besser im Präsens oder in der Vergangenheit geschrieben werden sollte.

Ich habe bis jetzt grundsätzlich fast immer alle meine Texte im Präsens geschrieben, allerdings bin ich mir jetzt überhaupt nicht mehr sicher, ob das eine gute Wahl war. Eine in der Vergangenheit erzählte Geschichte scheint dem Autor so viele Vorteile zu bringen und wenn ich mir all die Romane ansehe, die bei mir so im Bücherregal stehen, sind diese fast auch alle in der Vergangenheit.

Wie denkt Ihr darüber? Findet Ihr das Präsens in meinem Romanprojekt störend? Wäre das ganze in der Vergangenheitsform erzählt besser zu lesen?

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Zweifel

Verfasst von azahar am Dezember 7, 2007

Ich zweifle, ja ich zweifle wirklich an der Fortführung dieses Projekts.

Nicht, dass mir die Ideen ausgegangen wären, nein, absolut kein Problem, ich weiss sehr genau wie das ganze ausgehen wird. Aber gerade das ist es, was mich stört. Das ganze läuft nämlich sehr zielstrebig auf eine Liebesgeschichte hinaus. Und irgendwie geht mir das gegen den Strich. Nur eine schnöde Liebesgeschichte, ohne jeden Sexappeal schreiben? Will ich das wirklich?

Immerhin sind schon alle Weichen gelegt. Wie soll ich das ganze jetzt noch herumreissen? Ganz zu schweigen davon, dass ich es irgendwie auch gar nicht herumreissen will. Ach, manchmal würde ich das alles einfach am liebsten in die Ecke schmeissen und als gescheitert ansehen.

Andererseits, würde eine Liebesgeschichte als Ergebnis bedeuten, dass das Projekt gescheitert ist?

Ich meine, das ist es doch, was ich schreibe: Liebesgeschichten und Punkt. Woher plötzlich dieser Wunsch nach mehr? Ist eine Liebesgeschichte nicht genug?

Ach, was weiss ich.

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Ohne Vergangenheit

Verfasst von azahar am Dezember 5, 2007

Da der alte Romanexperiment-Blog auf myblog nun nur noch Spamfänger spielte und wirklich zu nichts mehr nützlich war, habe ich ihn heute gelöscht.

Um eure Kommentare und Gästebucheinträge nicht zu verlieren, habe ich sie hierher kopiert. Wenn jemand was dagegen hat, bitte melden und sein Kommentar / Gästebucheintrag wird sofort gelöscht.

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WIR SIND UMGEZOGEN, KOMMT IHR MIT?

Verfasst von azahar am November 19, 2007

Liebe Leser,

das Romanexperiment hat übers Wochenende seine sieben Sachen gepackt und ist umgezogen.
Ihr könnt die Geschichte jetzt hier weiterverfolgen:

http://romanexperiment.wordpress.com/

Die neue Wohnung ist geräumig und bietet eine ganze Menge Konfort. Azahar und das Experiment werden sich dort sicher wohl fühlen und haben schon alles für die erwarteten Besucher vorbereitet.

Also neue Adresse gleich im Adressbuch notieren und dann nichts wie ab in die nächste Strassenbahn und mal auf einen Kaffee vorbeigeschaut.

Ich freue mich auf Euch!

Eure
Azahar

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Houston, we have a problem!

Verfasst von azahar am November 15, 2007

Mir scheint myblog ist von der Daten- bzw. Textmenge die ich hier hochlade vollkommen überfordert.
Schon bei Teil 9 hätte sich die Zusatzseite auf der der ganze Roman stehe fast verabschiedet und ich habe ewig gebraucht bis myblog endlich speichern wollte. Aber jetzt bei Teil 10 hat sich das ganze vollkommen aufgehängt und will einfach nicht mehr speichern, löscht mir alle Anker oder verzerrt den ganzen html code.
Ich habe Teil 10 also unten erstmal im vollen Text als Blogbeitrag eingestellt, so dass ihr ihn zumindest lesen könnt und werde versuchen in den nächsten Tagen zumindest die Links in den vorhergehenden Beiträgen wieder herzustellen.Und dann … keine Ahnung.

Ich habe mir überlegt hier wie gehabt immer die Textanfänge einzustellen und dann den interessierten Personen per e-mail den gesammten Text zu schicken.
Wer also mitlesen will, sich einfach kurz hier melden, oder e-mail an azahar_vlc [ät] yahoo [punkt] es schicken.

Ihr bekommt dann automatisch eine e-mail mit dem neuen Text, sobald ich was geschrieben habe.

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I can’t resist

Verfasst von azahar am November 9, 2007

Mir scheint ich verrenne mich immer mehr. Ich habe keine Ahnung von Musiktherapie noch davon wie Personen mit eingeschränkter Bewegungsfähigkeit ihr Leben meistern. Das war wohl eine dieser grandiosen Ideen die man gleich darauf bereuht. Aber jetzt noch mal alles ändern? Ich habe das Gefühl zurück kann ich nicht mehr, die Figuren sind mir schon zu vertraut geworden.
Und vorwärts? Also wenn das jetzt ernsthaft wirklich ganz ernsthaft für eine Veröffentlichung gedacht wäre, müsste ich wohl ernsthaft, ganz ernsthaft zu recherchieren anfangen. Da das aber nicht der Fall ist, kann ich genau so gut weiterstümpern und schwammige Hypothesen aufstellen. Wem’s zu viel wird, der darf mir gerne auf die Finger klopfen. ;-)

 

Ansonsten bevor es mit Teil 9 weitergeht, hier noch was für die Ohren:

Diana Krall – Temptation

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Pathétique

Verfasst von azahar am November 4, 2007

Ich liebe den ersten Satz der Pathétique von Beethoven.

Die Tatsache, dass wir es in der Geschichte die sich hier entspinnt überraschenderweise mit einem Pianisten zu tun haben, hat mich dazu veranlasst wiedermal etwas mein CD-Regal (ähhhm müsste eher heissen meinen CD-Schrank) durchzustöbern und vergessene Schätze auszugraben.

Das Ergebnis war eine Einspielung der Pathétique von Daniel Barenboim als Jungspund.

Leider konnte ich das ganze aber nicht per Youtube auftun, deshalb muss jetzt ein gewisser Freddy Kempf herhalten. Ich möchte mir hier nicht anmassen über seine Spielweise, Technik, was weiss ich zu urteilen, auf keinen Fall, dafür habe ich auf dem Gebiet viel zu wenig Ahnung. Aber mit der Aufnahme von Barenboim ist das ganze absolut nicht zu vergleichen. Bei Barenboim fliest und atmet alles, ist die Basis des Spiels Ruhe.

Freddy Kempf dagegen scheint eine unbegreifliche Eile zu haben an das Ende des Stücks zu kommen. Selbst wenn man das Video beim Zuhören nicht ansieht (was ich empfehlen würde), kommt einfach nur Hektik rüber. Das nimmt den Läufen und dem starken Bass alle Kraft.

 

Das Barenboim-Original verschicke ich auf Anfrage gerne per e-mail. Oder lasse mir (falls zu viele MBs) was anderes einfallen.

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