Romanexperiment

Archiv für November 2008

Wie war das gleich nochmal mit der Neugierde?

Verfasst von azahar am November 18, 2008

Habe gerade vorhin die (von mir erfunden/zusammengebastelten) Namen meiner Protagonisten aus reinem Spass und Übermut mal in google eingegeben, um zu sehen, was dabei herauskommt, d.h. ob es Personen gibt, die tatsächlich so heissen.

Ich werde so etwas nie, NIE mehr wieder tun. Denn A) es gibt Personen, die so heissen und B) sie haben Websites, Facebook, Myspace, was auch immer und da sind Fotos drin und die sind ganz schrecklich und passen so überhaupt nicht zu dem Bild, dass ich von meinen Protas im Kopf habe.

So, das habe ich jetzt davon.  Mist.

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Noch jemand Ideen?

Verfasst von azahar am November 17, 2008

In den letzten beiden Monaten habe ich meine Romane und natürlich auch Daniel und Tania sehr vernachlässigt. (Die Gründe dafür kann man in meinem Blog nachlesen). Um ehrlich zu sein, habe ich gar nichts getan, ausser ein bisschen an dem Winddämon rumzubasteln. Wobei das der Roman ist, von dem ich fast zu 100 % sicher bin, dass ich ihn niemals im Leben veröffentlichen kann. Er ist einfach zu experimentell, zu sehr ausserhalb aller Konventionen.

Das traurige ist, dass er der einzige meiner Romane ist, der inzwischen so gut wie fertig ist. Damit meine ich: X-mal überarbeitet und in einem Zustand, in dem ich selbst so gut wie nichts mehr daran machen kann.
Ich werde mich jetzt mal nach einem günstigen Copyshop umsehen und noch vor Weihnachten das Manuskript ein paar mal vervielfältigen, um es dann in Deutschland in meinem Bekanntenkreis zu verteilen. Sowas habe ich noch nie gemacht und ich bin mir ehrlich gesagt über den Erfolg des ganzen auch gar nicht sicher.

Meine Befürchtungen:

  • Die Personen werden es gar nicht lesen oder Jahre dafür brauchen
  • Falls sie es doch lesen, wird der einzige Kommentar, den ich bekomme, sein: Toll, solltest du unbedingt mal zu einem Verlag schicken. Meine Mutter wird wahrscheinlich in Tränen der Rührung ausbrechen [Was ihre Tochter nicht alles macht... Alles in allem sehr hilfreich und nützlich]
  • Jeder wird versuchen Parallelen zu meinem eigenen Leben in den Hauptfiguren zu finden. Dabei ist das der Roman, wo garantiert das wenigste von mir drinsteckt.

Mein Plan um das ganze in geregelte Bahnen zu lenken:

  • Ich gebe ein Zeitlimit von bis zu zwei Monaten vor. Wer glaubt das Manuskript bis dahin nicht lesen zu können, bekommt es nicht. [Ich sehe jetzt schon kommen, dass ich die Stapel Papier dann wieder mit nach Spanien schleppen darf.]
  • Ich werde 100x darauf hinweisen, dass Kommentare erwünscht sind und dass sie in den Papieren rumschmieren und kritzeln dürfen, was sie wollen. Vielleicht lege ich jedem sogar eine Packung Rotstifte bei.
  • Am Ende eines jeden Manuskripts werde ich einen Fragebogen anheften, mit ganz konkreten Fragen zu bestimmten Aspekten oder Dingen, die mir Sorgen machen.
  • Mit den Fragen nach dem Wahrheitsgehalt der Geschichte etc. werde ich wohl leben müssen.

Noch jemand Ideen?

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