Passwort
Verfasst von azahar am Januar 10, 2008
Eine Freundin sagte letztens zu mir: „Bist du denn wahnsinnig, das alles hier so öffentlich zugänglich ins Internet zu stellen? Da kann dir doch jeder deine Ideen klauen.“
Darüber hatte ich mir eigentlich nie Sorgen gemacht, es war ja nur ein Experiment, ein Versuch. Aber nachdem es jetzt doch so aussieht, als würde das ganze zu einem abgeschlossenen Roman werden, macht mich ihr Entsetzen doch nachdenklich.
Und ich muss zugeben, irgendwo hat sie Recht.
Deshalb wird das ganze nun per Passwort geschützt. D.h. die neuen Teile die ich einstelle. Die alten bleiben frei lesbar. Wenn jemand was klauen wollte, hat er das eh schon getan.
Das Passwort bekommen die mir bekannten Leser und Azahars Blogroll natürlich ungefragt zugeschickt. Wenn ich jemanden vergessen haben sollte, liegt das nur daran, dass ich nicht im Besitz einer gültigen e-mail Adresse desjenigen bin.
Alle die das Passwort nicht per e-mail bekommen haben, aber weiter mitlesen möchten, neue Leser, oder solche, von denen ich gar nicht wusste, dass sie hier sind, einfach bei mir melden!
azahar_vlc [ät] yahoo [punkt] es
Ruwen sagte
Ich hab da noch einen alten preiswerten Trick in Erinnerung, der den Notar zwecks Copyrightbeleg erspart:
Du versiegelst (=wichtig!) deine Texte in einem Umschlag, bringst diesen zur Post, und schickst ihn von dort per Einschreiben an dich (kein Unsinn!). Da der Poststempel und dessen Datum (zumindest in Deutschland) juristisch als amtliches Siegel gelten, ist somit gerichtsfest dokumentiert, dass dieser Text zu diesem Zeitpunkt in deinem Besitz war. Der ‘Geistesdieb’ wird das wohl schlecht durch ein eigenes Dokument widerlegen können. Ist hier im Land unter armen Schreibern die sich keinen Verlag zum Rechtsschutz leisten wollen wohl Usus.
Dieser Hinweis erfolgt ohne Gewähr (und ohne Gewehr) und ist kostenlos
azahar sagte
@ Ruwen
das ist eine gute Idee! Nur das mit dem Versiegeln ist mir im Moment ein bisschen schleierhaft. Mit Lack und Ring wie in alten Zeiten?!
Was ich mir schon öfters überlegt habe, ist, dass z.B. bei Worddokumenten unter „Eigenschaften“ ja das Erstellungsdatum zu finden ist, und man somit eigentlich beweisen könnte, wann man an dem Text zu arbeiten angefangen hat. Oder ist das leicht zu manipulieren? Ich bin da kein Experte.
Obwohl, wenn ich es mir genau überlege, hat das nicht wirklich grössere Aussagekraft, man könnte ja auch irgendein Dokument nehmen, dass man irgendwann mal erstellt hat und dann den neuen Text einfach drüber kopieren.
Ok, ich gebe zu, das war eine schlechte Idee.
PS: Da bin ich aber froh, dass es in Deutschland doch noch was kostenlos gibt und nicht alle dem Geiz ist Geil Fieber verfallen sind.
Ruwen sagte
Versiegeln bedeutet nur, dass eine Öffnung des Umschlags diesen unumkehrbar sichtlich beschädigt. Klebeband, dass ohne Papierschaden nicht mehr entfernt werden kann reicht dafür also.
Du könntest deine Dokumente (auch gebrannte Texte auf einer CD)auf diese Weise deinen Eltern oder guten Freunden schicken, die sie für dich ungeöffnet(!)aufbewahren.
Worddokumente sind nie nie nie sicher. Du kannst zwar Dateien sicher verschlüsseln, aber was beweist das? Du musst im Ernstfall belegen können, wann deine Text frühestens entstanden ist.
Sende mir bitte keine raffinierten Cloxfotos in versiegelten Umschlägen! Ich kann in diesem Fall für nichts garantieren.
azahar sagte
@ Ruwen
Die Idee mit den CDs gefällt mir noch wesentlich besser als die Papiermethode und auch das mit dem versiegeln sollte hinzukriegen sein.
Aua, Zaunpfahl!
))
Leider befindet sich unter meinen ca. 24 Paar Schuhen unglaublicherweise noch immer kein passendes Exemplar. Oder etwa doch? Ich hätte Pumps anzubieten in schwarz, dunkelgrün und hellbraun, Stiefel aller Arten und Varianten, kniehoch, knöchelhoch, eng anliegend, weit, braun, schwarz, rot, mit oder ohne Absatz, bequeme Schnürschuhe, Sandalen vorzugsweise mit Bleistiftabsatz, Flipflops, Laufschuhe, Reitstiefel …
Natürlich ist mir klar, dass ich noch viel zu wenig Schuhe besitze, auch wenn der Herr an meiner Seite da anderer Meinung ist, der Bestand wird also laufend erweitert
Kvelli sagte
Ja ja, der Schutz von Urheberrechten ist eine äusserst wichtige Angelegenheit. Nur gut, dass Dich eine Freundin darauf aufmeksam gemacht hat. Für diesen Tip solltest Du ihr ein Blümchen schenken!
Jouir la vie!
Kvelli von der Senioren-Lobby
azahar sagte
@ Kvelli
Nur ein Blümchen?!
Ich hatte zwar auch öfters an das ganze Copyright etc. gedacht, aber irgendwie unterschätzt man sich wahrscheinlich selbst, hat das Gefühl, das was man schreibt, interessiert ja eh niemanden.
Aber Interesse hin oder her, man sollte für alle Eventualitäten gerüstet sein
Das Leben geniesen? Doch ja, da gibt es so manche Höhepunkte
rubynja sagte
hallo azahar,
ich lese deine beiträge immer in ´ein roman in einem jahr`.
würde gerne auch hier deine kreativen talentausbrüche weiter verfolgen, natürlich nur dann, wenn du mir einen zugang gewährts?
eine ..dich, um deinen Talent beneidende,( begeisterte) leserin.
…tolle Website****
mfg
Ruby