Romanexperiment

Pathétique

Verfasst von azahar am November 4, 2007

Ich liebe den ersten Satz der Pathétique von Beethoven.

Die Tatsache, dass wir es in der Geschichte die sich hier entspinnt überraschenderweise mit einem Pianisten zu tun haben, hat mich dazu veranlasst wiedermal etwas mein CD-Regal (ähhhm müsste eher heissen meinen CD-Schrank) durchzustöbern und vergessene Schätze auszugraben.

Das Ergebnis war eine Einspielung der Pathétique von Daniel Barenboim als Jungspund.

Leider konnte ich das ganze aber nicht per Youtube auftun, deshalb muss jetzt ein gewisser Freddy Kempf herhalten. Ich möchte mir hier nicht anmassen über seine Spielweise, Technik, was weiss ich zu urteilen, auf keinen Fall, dafür habe ich auf dem Gebiet viel zu wenig Ahnung. Aber mit der Aufnahme von Barenboim ist das ganze absolut nicht zu vergleichen. Bei Barenboim fliest und atmet alles, ist die Basis des Spiels Ruhe.

Freddy Kempf dagegen scheint eine unbegreifliche Eile zu haben an das Ende des Stücks zu kommen. Selbst wenn man das Video beim Zuhören nicht ansieht (was ich empfehlen würde), kommt einfach nur Hektik rüber. Das nimmt den Läufen und dem starken Bass alle Kraft.

 

Das Barenboim-Original verschicke ich auf Anfrage gerne per e-mail. Oder lasse mir (falls zu viele MBs) was anderes einfallen.

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